Strandurlaub
Frankreich ist zu etwa zwei Dritteln vom Meer umgeben, weshalb es auch viele Strände und Buchten entlang der rund 5.500 Kilometer langen Küstenlinie gibt. Die Küsten in Frankreich lassen sich grob in vier Regionen einteilen, die sich aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften für verschiedene Arten des Urlaubs eignen. Im Süden wartet das Mittelmeer auf sonnenhungrige Touristen, im Westen der Atlantik und im Norden der Ärmelkanal sowie die Nordsee. Die besten Badebedingungen herrschen in der Regel am Mittelmeer, während der Atlantik und die Nordsee vor allem bei Surfern beliebt sind. Schöne Segelreviere hat Frankreich an allen Küsten und Stränden zu bieten, wobei es allerdings recht große Unterschiede bei den Preisen gibt.
Die wahrscheinlich schönsten Strände gibt es in Frankreich am Mittelmeer entlang der weltberühmten Côte d´Azur zwischen Monaco und Marseille. Für Jugendreisen besonders empfehlenswert ist hier der Badeort Cavalaire-sur-Mer, der ziemlich genau in der Mitte zwischen Nizza und Marseille liegt. In Cavalaire-sur-Mer, das sich seit 1956 Seebad nennen darf, gibt es einen kilometerlangen Sandstrand, an dem es zwischen Juni und September praktisch eine Sonnengarantie gibt. Zum Abschluss der Badesaison findet in Cavalaire-sur-Mer seit einigen Jahren ein Jetski-Festival statt, dessen Höhepunkt das Finale der nationalen Meisterschaften bildet. Der Verleih von Jetskis, Tretbooten, Segelbooten und weiteren Wasserfahrzeugen wird in Cavalaire-sur-Mer über die gesamte Saison hinweg angeboten. An allen Stränden des Mittelmeers und Atlantiks gehören Beachsoccer, Beachvolleyball und ähnliche Aktivitäten zum Standard.
Die Strände am Atlantik erstrecken sich im Westen Frankreichs von der Bretagne im Norden bis zur spanischen Grenze im Süden. Während die Strände im Norden und Süden eher steinig und felsig sind, hat der Atlantik in der Mitte Frankreichs auch einige sandige Strandabschnitte zu bieten. In der Nähe von Bordeaux ist im Departement Gironde die Kleinstadt Arcachon zu finden, die mit der “La Dune Pilat“ die höchste Sanddüne Europas beherbergt.
Der Ärmelkanal ist eine Meerenge zwischen Frankreich und England und gilt als Übergang vom Atlantik zur Nordsee. Die Nordsee reicht in Frankreich von der belgischen Grenze bis nach Calais und nimmt etwa 70 Kilometer der Küstenlinie ein. An der Nordsee zeichnen sich die Strände durch eine naturnahe Umgebung aus, da sie kaum von Häfen oder ähnlichen Bauten unterbrochen werden.
