Radwandern Südfrankreich: Sicherheitswesten sind Pflicht

23.09.2009 in der Kategorie: Frankreich Radwandern

In Südfrankreich beginnt dieser Tage wieder die Saison der Radfahrer und Wanderer, weshalb verschiedene Stelle derzeit verstärkt auf die seit letztem Jahr bestehende Pflicht zum Tragen von Sicherheitswesten hinweisen. Südfrankreich gilt mit seinem selektiven Profil zwischen Pyrenäen, Alpen, Rhônetal und Zentralmassiv als eine der schönsten Destinationen zum Radwandern. Für Jugendreisen nach Frankreich ist insbesondere auch der Jakobsweg über die Pyrenäen interessant, der aber speziell im Herbst bzw. Winter nicht passierbar ist. Damit alle Radfahrer in Südfrankreich auch wieder gesund und wohlbehalten zu Hause ankommen, hat die zuständige Regierung im vergangenen Jahr das Tragen der aus dem Straßenverkehr allseits bekannten Sicherheitswesten zur Pflicht erklärt. Diese Regel gilt zwar grundsätzlich nur bei einbrechender Dunkelheit oder Wetter mit schlechter Sicht, z.B. Regen oder Nebel, kann bei Missachtung aber ein Bußgeld in Höhe von bis zu 35 Euro zur Folge haben. Wiederholungstäter werden hingegen mit noch höheren Beträgen zur Kasse gebeten, die das Budget der Jugendreise nach Frankreich unnötigerweise belasten können. Radfahrer sind naturgemäß die schwächsten Teilnehmer im allgemeinen Straßenverkehr, weshalb es Frankreich eine Herzensangelenheit ist, diese Gruppe einem besonderen Schutz zu unterstellen. Auch wenn die Sicherheitswesten für die Radfahrer anfangs etwas gewöhnungsbedürftig waren, haben sie sich in Südfrankreich inzwischen etabliert und werden teilweise sogar bei gutem Wetter auf freiwilliger Basis getragen.

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