Spektakulärer Kunstraub in Pariser Museum
Frankreich ist bei Touristen unter anderem auch aufgrund seiner zahlreichen Museen bekannt, die sich der Kunst widmen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Frankreich zählt in diesem Zusammenhang der Louvre, das wohl wichtigste Kunstmuseum der Welt. Nur wenige Kilometer vom Louvre entfernt, im Palais du Tokyo in der Avenue du President Wilson, gelang in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einer der spektakulärsten Kunstraube der Geschichte. Diebe entwendeten aus dem Museum, das sich in der Nähe des Eiffelturms befindet, fünf Gemälde im Gesamtwert von rund 500 Millionen (!) Euro.
Die Polizei in Paris steht noch am Anfang ihrer Ermittlungen, eine heiße Spur zu dem oder den Täter(n) gibt es bislang noch nicht. Ein Sprecher konnte lediglich mitteilen, dass das Fehlen der Gemälde kurz vor der Eröffnung des Museums bemerkt worden und auf den Bildern der Überwachungskamera eine Person zu sehen sei, die sich durch ein Fenster Zutritt zum Museum verschafft habe.
Unter den gestohlenen Gemälden in Paris befindet sich auch jeweils ein Werk der berühmten Künstler Pablo Picasso und Henri Matisse, deren Werte in die dreistelligen Millionen gehen. Bei den weiteren Gemälden handelt es sich um Arbeiten von Georges Braque, Fernand Leger und Amedeo Modigliani. Bereits in den vergangenen Monaten wurden Museen in Frankreich zur Bühne von dreisten Kunsträubern - im Juni 2009 das Pablo Picasso Museum in Paris und im Dezember 2009 ein weiteres Museum in Marseille.